Kochen & Genießen

Brownies mit Erdmandeln

November 23, 2015

Habt ihr schon einmal Erdmandeln gegessen?
Sie haben einen ähnlichen Geschmack wie Mandeln. Nur ein wenig süßer, wie ich finde. In Spanien wird die Erdmandel „Chufa“ genannt. Dort wird sie gerne als Erdmandelmilch in der bekannten „Horchata“ verwendet. Diese habe ich ehrlichgesagt noch nie probiert, würde mich aber mal interessieren. Horchata mit normaler Mandelmilch habe ich schon gemacht. Mandelmilch bekomme ich ja auch fertig zu kaufen. Erdmandelmilch müsste ich zuhause selber machen. Zumindest habe ich sie noch in keinem Laden stehen sehen. Folglich: Die Faulheit hat hier bisher definitiv gesiegt, wie man bemerkt :-).

Erdmandeln sind sehr gesund. Sie enthalten viele Ballaststoffe und tragen somit erheblich zur Darmgesundheit bei. Und wie wichtig die, auch für das gesamte Immunsystem ist, wissen wir ja inzwischen alle. Sie versorgen uns ausserdem mit zahlreichen Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Mangan, Eisen, Magnesium und Zink, enthalten pfanzliches Eiweiß, Vitamin E, Vitamin C und Biotin. Die enthaltene Linolsäure stärkt zudem das Herz und hilft, das schlechte Cholesterin zu reduzieren.
Zwei Esslöffel pro Tag sollen angeblich ausreichen, um den Körper mit allen lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Ich nehme gerne gemahlene Erdmandeln und mixe mir einen Esslöffel davon zusammen mit einer Banane in Kefir oder Buttermilch. Perfekt, mal eben so für den Nährstoffkick zwischendurch. Natürlich nur, wenn man´s mag. Schmeckt natürlich auch in normaler Milch. Oder unter einen Joghurt gemischt.

Zum Backen habe ich sie auch schon benutzt. Hier kann man eigentlich jede Nussart einfach durch Erdmandeln ersetzen. Perfekt für alle, die auf Nüsse allergisch reagieren.

 

Ich habe mich jetzt mal an Brownies mit Erdmandeln versucht:

Mein erster Versuch war widerlich. Mir ist fast übel geworden, als ich den ersten Brownie verdrückt hatte. Habt ihr eine Ahnung davon, wie ekelhaft süß Agavendicksaft ist, wenn ihr es anstelle von Zucker nehmt? Nachdem mir nicht mehr übel war habe ich eine Suchmaschine darüber ausgefragt und dann hat mich nichts mehr gewundert. Der ist viel süßer als Zucker. Man lernt nie aus, nicht wahr?

Ich habe den Agavendicksaft dann einfach weggelassen und jetzt sind meine Brownies total nach meinem Geschmack :-).

 

Brownies mit Erdmandeln backen

 

Rezept für die Brownies mit Erdmandeln:

Ihr braucht

200 g Dinkelvollkornmehl
100 g Kakaopulver
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 ml Traubenkernöl
200 ml Ahornsirup
250 ml Mandelmilch
gemahlene Vanille oder das Mark von einer Vanilleschote
50g gemahlene Erdmandeln

Die Zutaten mischt ihr einfach alles zusammen und füllt den Teig in eine nicht allzu große Form (meine ist 24 mal 17 cm groß), die ihr vorher mit Backpapier ausgelegt habt und backt alles im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten lang.

Wer will kann vor dem Backen noch ein paar gehackte Erdmandeln auf den Teig streuen.
Meine Kinder mögen das aber nicht. Ich allerdings schon und auf den Bildern sieht es auf jeden Fall schöner aus ;-).

Und wer die Brownies lieber ekelhaft süß mag (wie mein Mann zum Beispiel), der mischt einfach noch 100 ml Agavendicksaft unter den Teig und nimmt etwas weniger Mandelmilch (nur 200 ml). Ich rate euch allerdings echt davon ab ….

Jetzt gehe ich aber noch ein paar Brownies futtern und wünsche euch allen einen  wunderschönen Abend!

Liebe Grüße

Eure Isabell

 

 

 

 

 

 

2 Comments

  • Reply merlanne November 29, 2015 at 9:08 am

    Nein, Erdmandeln kenne ich nicht und ich muss sagen, Dein Rezept hier hat mich sehr neugierig gemacht.
    Liebe Grüsse ,
    Claudine

    • Reply Isabell November 29, 2015 at 6:25 pm

      Liebe Claudine,
      meine Kleine verabscheut ja mein gesundes Essen, deshalb koche ich ja auch oft extra. Aber diese Brownies mag sie tatsächlich auch sehr gerne :-).
      LG
      Isabell

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