Körper & Geist

Pimp up your life – 9 Gewohnheiten die dein Leben verbessern

Januar 25, 2023
Pimp up your Life

Man nehme ein paar neue Gewohnheiten, baue sie nach und nach in den Tagesablauf ein und heraus kommt eine unfassbar besseres und gesünderes Leben.

Es geht dir vielleicht gerade nicht so gut. Körperlich und/oder psychisch. Beides ist nicht schön und muss unbedingt besser werden. Könnte sein, dass du dauerhaft unter Anspannung stehst – also Stress pur. Daraus folgt, dass du dich die letzten Monate wenig um dich selbst gekümmert hast. Du bist also unzufrieden mit dir und deinem Leben. Du weißt: So kann ich nicht weitermachen. Solche Phasen gibt es (gab es bei mir viel zu lange) Und es ist gut, wenn du bemerkst, dass es so nicht weitergehen kann und für dich beschließt, endlich etwas dagegen zu unternehmen.

9 Tipps, die dir helfen können, dein Leben zu verbessern

Was ich hier für dich aufschreibe, habe ich mir im letzten viertel Jahr selbst angewöhnt zu tun. Viele Dinge habe ich auch früher schon so gehandhabt, aber in den letzten Monaten sträflich vernachlässigt. Seitdem ich aber nach diesen Prinzipien lebe, hat sich viel für mich und in mir getan. Im Moment fühlt sich für mich alles so viel mal besser an, als noch vor einem halben Jahr.

Ich werde dir zu den Punkten übrigens auch die Bücher und eine Meditation verlinken, die mich auf den Weg gebracht haben, oder mich unterstützen und von denen ich ganz ehrlich restlos begeistert bin. Die Links zu den Büchern sind Affilate Links von Amazon. Das heißt, ich bekomme eine kleine Prämie, falls du etwas über sie bestellst.

Denke positiv – hab‘ gute Laune …

… auch, wenn du eigentlich total genervt sein könntest. Weil du dich ungerecht behandelt fühlst, weil du einen Fehler gemacht hast, weil alles schief zu laufen scheint. Denke kurz drüber nach, reagiere vielleicht auch darauf. Aber lass dich nicht zu lange von dem schlechten Gefühl runterziehen. Erlaube dir, wenn du möchtest, eine komplette Minute des Ausrastens, des Heulens oder des Fluchens – und dann beschließe, dass dieses schlechte Gefühl nicht bei dir Willkommen ist. Beschließe, dass du wegen dieser Sache nicht schlecht gelaunt sein möchtest. Warum? Weil schlechte Gedanken dir rein gar nichts bringen. Null! Sie machen nichts besser. Meistens machen sie alles nur noch schlimmer.

Gute Gedanken dagegen beschwören Gutes und Positives herauf. Wenn du glücklich und zufrieden mit einem Lächeln durch den Tag gehst, dann kann der nur gut werden. Gutes zieht Gutes an …. und andersrum.

Dieses Andersrum sieht zum Beispiel so aus: Du kennst bestimmt auch diesen einen Menschen der jeden Morgen ( vielleicht zur Arbeit) auftaucht und bei dem sofort ALLES, aber auch wirklich ALLES ganz furchtbar ist. Der sich sofort über irgendetwas aufregen muss, sodass er am liebsten gleich wieder nach Hause oder zurück ins Bett möchte. Kennst du, oder? Ich hoffe nur, du bist nicht selbst diese Person. Hast du auch schon bemerkt, dass der Tag bei dieser Person genauso weiter geht? Ein Mist kommt nach dem anderen. Am Ende des Tages war alles Mist. Ist das nicht verschwendete Lebenszeit, wenn man sich nur ärgern muss?

Soll ich dir erzählen, was ich tue, wenn mich irgendwas ganz plötzlich so richtig ankotzt oder extrem traurig macht. Wenn mich etwas runterzieht und mir den Tag versauen möchte?

Folgendes: Ich flüchte mich in die Zukunft. Es gibt da eine Idealvorstellung von meinem Leben. Die habe ich mir über die letzten Monate zusammengebastelt. Es sind Sequenzen und Emotionen aus einer einzigen Stunde kurz zusammengefasst. Diese Stunde kenne ich inzwischen in- und auswendig. Und zwar so, wie ich sie mir für meine Zukunft wünsche. Meine Liebsten sind dabei. Allen geht es gut. Die Umgebung ist schön. Alle Umstände sind perfekt. Wenn dann ein Moment auftritt, über den ich nicht sonderlich happy bin und ich werde mir dessen bewusst, dann switche ich mit meinen Gedanken in die Zukunft. Zu dieser idealen, wundervollen Zukunft, von der ich mir sicher bin, dass sie eintreten wird. Und plötzlich ist alles viel weniger schlimm oder nervig, weil ich weiß, was mich in Zukunft erwartet und ich mich sowas von drauf freue. Das mag vielleicht befremdlich für dich klingen, aber es schadet keinem, wenn du es einfach mal versuchst.

Trinke ausreichend Wasser

Ja, ich weiß: Ein alter Hut. Wissen wir doch alle. Aber machen wir`s auch?

Genügend zu trinken regt den Stoffwechsel an, ist gut für deine Haut, beugt Kopfschmerzen vor, reguliert die Körpertemperatur und auch ansonsten benötigt unser Körper viel Wasser. Mindestens 1,5 Liter pro Tag sollten es schon sein. Je nach Wetter und körperlicher Anstrengung gerne auch mehr.

Am besten wird die Menge über den Tag verteilt getrunken. Es funktioniert nämlich nicht, mal eben einen Liter Wasser in sich reinzukippen und dann zu denken, das hält für die nächsten 6 Stunden. Unser Körper kann das Wasser nicht speichern.

Damit das Trinken zur Gewohnheit wird, könntest du dir beispielsweise einen Timer (am besten leise oder nur mit Vibration) stellen, der dich mindestens alle 2 Stunden daran erninnert, ein großes Glas Wasser zu trinken.

Stehe früh auf

Diesen Tipp hast du sicher auch schon vielfach gehört oder gelesen. Ich auch. Und lange habe ich es als Quatsch abgetan. Bis ich es dann selbst ausprobiert habe. Dazu gebracht, es selbst zu versuchen hat mich Hal Elrod mit seinem Buch „Miracle Morning“ .

Ja, früh aufzustehen verändert tatsächlich einiges. Viele Studien haben bewiesen, dass Menschen, die früh aufstehen weniger an Depressionen erkranken, einen besseren Blutdruck haben und weniger zu Übergewicht neigen. Das liegt sicher daran, dass man den Tag absolut stressfrei beginnt.

Du musst dich nicht unter die Dusche hetzen, noch während du dich anziehst deinen Kaffee in den Hals kippen um dann trotzdem 5 Minuten zu spät aus dem Haus zu kommen. Das ist Geschichte. Im Gegenteil: Du hast Zeit für dich. Du kannst tun und lassen, was du möchtest, während all die anderen noch schlafen. Du kannst gemütlich deinen Kaffee trinken und dabei in deinem neuen Buch lesen, du kannst 15 Minuten Sport machen und dann entspannt duschen gehen. Zum Beispiel.

Als Frühaufsteher bist du zudem viel motivierter. Während die anderen müde und miesepetrig durch die Gegend hetzen, hattest du einen absolut gechillten Start in den Tag und sitzt jetzt schon, wie ich, mit deiner zweiten Tasse Kaffee an deinem nächsten Blogbeitrag (oder richtest das Schulfrühstück für die Kinder, kannst dir auf dem Weg zur Arbeit noch einen Zwischenstop beim Bäcker erlauben, hast die erste Ladung Wäsche schon gebügelt …. was auch immer).

Meine Morgenroutine sieht inzwischen so aus:

Unter der Woche stehe ich um 5 Uhr auf. Spätestens. Am Wochenende um 7 Uhr. Die Katze freut es umgemein. Ich füttere sie und lasse sie dann raus. Danach gehe ich ins Bad, putze mir die Zähne und wasche mir das Gesicht. Das macht mich beides wacher. Dann trinke ich ein großes Glas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone und einer Prise Salz. Das ist super, weil der Körper nach der Nacht erstmal etwas dehydriert ist.

Jetzt wird meditiert und visualisiert. Über die Vorteile von regelmäßiger Meditation hast du sicher auch schon einiges gehört. Ich setze mich bequem auf das Sofa. Aufrecht. Nicht anlehnen. Das animiert meinen Körper sonst dazu, wieder einzuschlafen und das will ich ja nicht. Zu 50 Prozent stehe ich so früh auf, dass ich genügend Zeit habe, diese Morgenmeditation von Dr. Joe Dispenza zu machen. Ich liebe sie (wie auch seine anderen Meditationen) Meditation und Visualisierung sind hier in einem. Dauert nur knapp eine halbe Stunde. Falls ich mal weniger Zeit habe, nehme ich mir 5 Minuten zur Meditation und nochmal 5 Minuten, um zu visualisieren. Was ich visualisiere? Meine perfekte Stunde, über die ich in Punkt 1 schon geschrieben habe. Immer und immer wieder. Ich kenne jede einzelne Sequenz auswendig.

Es folgen dann noch einige Affirmationen, die gerade gut zu meinem Leben und meinen Plänen passen und 15 Minuten Sport. Da habe ich mir selbst ein kurzes Krafttraining zusammengestellt, bei dem eigentlich jedes Körperteil schonmal wach werden und sich etwas anstrengen muss.

Jetzt wecke ich meistens meine Tochter und stelle Kaffee hin. Bis meine Tochter soweit ist, aufzustehen, trinke ich meinen Kaffee, lese dabei ein Buch und schreibe dann noch in mein Diaro (das ist eine Tagebuch-App).

Jetzt erst richte ich Frühstück, Taschen, gehe Duschen ….. der Tag beginnt. Stressfrei.

Gehe früh ins Bett

Damit sich durch das frühe Aufstehen kein Schlafdefizit ergibt, solltest du auch die Zeit anpassen, zu der du zu Bett gehst. Das hängt natürlich davon ab, wieviel Schlaf du brauchst. Für mich persönlich sind 7 Stunden perfekt. Unter der Woche gehe ich etwa um 10 Uhr ins Bett und stehe um 5 Uhr auf. Von der Zeit am Morgen profitiere ich tatsächlich mehr als vom Abendprogramm. Es gibt einige Sendungen, die schaue ich mir gerne an. Ansonsten muss ich nicht ungedingt in den Fernseher schauen, bis ich ins Bett gehe. Ich habe wieder mein Ritual eingeführt, das ich als Kind und Jugendliche hatte, als es noch keine Smartphones gab und wir noch keinen Fernseher im Zimmer stehen hatten. Ich habe jeden Abend gelesen. In der Bücherei war ich allen bekannt. Und auch jetzt merke ich, dass ich viel besser einschlafen kann, wenn ich zumindest noch die letzte halbe Stunde lese, bevor ich die Augen zumache.

Natürlich kann es auch sein, dass du eine Nachteule bist und mit den späten Abendstunden viel mehr anfangen kannst, als ich. Dann kann es sein, dass diese Tipps nichts für dich sind.

Ernähre dich gesund

Eine vernünftige Ernährung ist essentiell für unsere Gesundheit. Das ist eigentlich jedem klar, aber wir ignorieren es nur zu gerne oder beschummeln uns selbst. Der Bequemlichkeit und dem Genuss wegen. Dabei muss gutes Essen nicht unbequem sein und kann auch durchaus sehr lecker schmecken.

Einige wichtige Tipps, wie du deinem Körper durch Nahrung Gutes tun kannst:

Genügend Obst und Gemüse essen. Die Faustregel ist: 5 Portionen (eine handvoll) am Tag. Hier im Verhältnis lieber mehr Gemüse als Obst.

Getreideprodukte aus Vollkorn und Kartoffeln.

Gesunde Fette.

Tierische Produkte, wie Milch, Eier oder Joghurt dürfen öfter auf den Speiseplan. Fleisch und Wurst solltest du hingegen eher selten genießen.

Überwiegend natürlich essen und wenn möglich auf Fertigprodukte verzichten. Diese enthalten meistens zu viele unnötige und ungesunde Zutaten. Sind also wertloses Essen. Du füllst in deinen Tank ja auch nur den Sprit, mit dem dein Auto funktioniert.

Wenig Zucker und Salz.

Treibe regelmäßig Sport

Regelmäßiger Sport stärkt dein Herz und deinen Kreislauf. Dafür musst du dir auch nicht jeden Tag 1 Stunde Zeit nehmen. 10 bis 15 Minuten leichtes Krafttraining oder Yoga sind schon super. Hierbei werden Muskeln aufgebaut, körperfett wird reduziert – Gelenke und Wirbelsäule werden entlastet. Die Knochendichte wird erhöht, die Gefahr von Brüchen und das Osteoporoserisiko sinken.

Sport macht zudem gute Laune, weil mehr von dem Hormon Serotonin produziert wird. Das ist auch super für Tipp Nummer 1 + für gesunden Schlaf, denn das Serotonin wird am Abend in Melatonin umgewandelt, welches essentiell für einen guten Schlaf ist.

Gehe raus in die Natur

Schon ein kurzer Spaziergang pro Tag über die Wiesen oder durch den Wald machen dich glücklicher, gesünder und senken dein Stresslevel.

Hier habe ich mich schon einmal etwas länger darüber ausgelassen.

Setze dir Ziele – kurzfristige und langfristige

Hast du Ziele?

Meiner Meinung nach braucht jeder Ziele, sonst fristet man ein zielloses und unzufriedenes Dasein. Denn wer sich keine Ziele setzt hat auch keine Erfolge, über die er sich freuen kann.

Ich selbst habe ein ziemlich hochgestecktes langfristiges Ziel vor Augen. Hochgesteckt für mich. Für andere mag es pillepalle sein. Ziele können sich auf dem Weg dorthin natürlich auch verändern, aber im Großen und Ganzen behalten sie normalerweise ihre Richtung. Und die schlägt man mit kurzfristigen Zielen ein. Das sind Unterziele, von denen einem klar ist, dass sie wichtig oder hilfreich sind, um das Große Ziel zu erreichen.

Nehmen wir mal an, du möchtest DER Fitnessguru werden. Der Beste im Land.

Du bist aber leicht übergewichtig, trinkst zuviel Alkohol und Softdrinks, rauchst jedes Mal, wenn du ausgehst eine Schachtel Zigaretten, sitzt den ganzen Tag im Büro und verbringst deine Abende vor der Glotze. Klingt blöd, ist aber so oft der Fall. Weil ist bequemer und man könnte ja auch noch Morgen anfangen, oder Übermorgen ….. Aber merke dir: Beim vor der Glotze sitzen, jeden Tag nach Feierabend und das halbe Wochenende – da ist noch kaum einer seinen Zielen näher gekommen oder konnte Erfolge auf seinem Weg verbuchen.

Aber wenn du es ernst meinst, dann ist klar, wie deine kurzfristigen Ziele in etwa aussehen sollten.

5 mal die Woche Sport – Kraft, Ausdauer, Stretching

Alles über gesunde Ernährung und Bewegung lernen.

Nicht mehr rauchen und trinken.

Dich Abends anstatt mit Netflix berieseln zu lassen lieber in Bücher über dein Thema vertiefen.

Du weißt, was ich meine. Und dafür setzt du dich jeden Tag ein.

Auch hier habe ich einen tollen Buchtipp für dich: Miracle Mindset von Hal Elrod

Suche dir ein Hobby, das dich glücklich macht

Jeder Mensch sollte etwas haben, womit er sich regelmäßig für eine gewisse Zeit vom Alltag lossagen kann. Etwas, das du nur für dich tust und wobei dir keiner reinzureden hat. Womit du Stunden verbringen kannst und ganz darin aufgehst. Wobei du nicht perfekt sein musst, sondern einfach Freude am Tun hast.

Eines meiner liebsten Hobbies ist das Fotografieren. Am liebsten bin ich dafür in der Natur unterwegs. Im Wald. Das macht mich glücklich. Dabei kann ich die Zeit vergessen und aus zwei Stunden Zeit, die ich für eine Wanderung brauchen würde, werden nicht selten 4 oder 5 Stunden. Weil ich mich dabei total vertrödeln kann und mich niemals langweile. Hier einen Abstecher in den Wald und ein Foto machen. Dort warten, was sich ergibt, weil der Nebel gerade hochzieht….

Beginne jetzt!

Suche dir das aus, von dem du denkst, dass es dir im Moment gut tut. Vielleicht ist es nur ein Punkt, vielleicht 3, vielleicht aber auch alle. Und dann beschäftige dich damit, passe es auf dich und dein (gewünschtes) Leben an …. und starte durch.

Liebste Grüße, Isabell

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