Körper & Geist

Was tun, wenn du am liebsten ALLES tun würdest?

November 2, 2023

Wald-, Food- & Wellnessliebe – so kann ich ganz kurz beschreiben, wofür ich mich interessiere.

Weil ich einfach soooo viele Dinge machen möchte. Weil ich nichts davon nicht machen möchte. Es gibt einfach so viele verschiedene Dinge, die ich für mein Leben gerne mache und auf nichts davon möchte ich verzichten müssen.

Werde ich auch sicher nicht tun. Ergibt doch auch keinen Sinn, oder? Wieso sollte ich. Wieso sollten wir? Schließlich sind wir auf der Welt, um das zu tun, was uns Freude bereitet. Um Dinge zu lernen, die uns interessieren. Alles zu tun, was wir lieben. Und das sooft es möglich ist. Das ist unsere Pflicht, wenn du mich fragst. Das sind wir uns schuldig. Mit Sicherheit sind wir nicht auf dieser Welt um uns Dinge zu verbieten und uns nur mit einer Sache zu beschäftigen. Es sei denn, wir möchten das selbst so.

Wenn du die geborene Schriftstellerin bist und dir nichts schöneres vorstellen kannst, als Tag und Nacht an deinem Buch zu schreiben, dann ist das natürlich absolut großartig!!

Aber mein Tag müsste eigentlich 50 Stunden haben. So ungefähr. Ich stelle das jetzt mal so in den Raum, bin mir aber nicht sicher, ob es ausreicht.

Ehrlich gesagt möchte ich jeden Tag wandern gehen, Fotos von Sonnenaufgängen machen. Und von Sonnenuntergängen. Ich möchte Zeit für mein Yoga, ich möchte ganz viele gesunde Rezepte ausprobieren und mir selbst welche ausdenken, möchte mindestens eine Stunde am Tag meditieren. Ausflüge mit meinen liebsten machen. Ich möchte lesen. Stundenlang. Am liebsten 4 Bücher auf einmal. Eins über Geld, eins über’s Schlafen, eins über Ernährung und ein spannender Fantasyroman sollte auch noch dabei sein. (Ist wirklich so, dass ich immer ein paar Bücher parallel lese)

Das doofe ist: Der Haushalt sollte halt auch noch erledigt werden. Termine sind einzuhalten und ein klein wenig Geld möchte ich auch noch nebenher verdienen. Beeinträchtigt wird das ganze noch dadurch, dass ich auch das Bloggen üüübelst liebe. Habe darum auch drei Blogs, weil sich irgendwie nicht alles, worüber ich schreiben möchte in einem Blog unterbringen lässt :). Ich habe darum im letzten Monat auch mal damit angefangen, hier alles zusammenzufassen. Das möchte ich jetzt in gewissen Abständen so weiterführen.

Gesunde Rezepte verblogge ich auf happyfood.love
Über Natur, Wald und Wandern schreibe ich auf isabellwinckler.de
Alles andere findest du hier.

Wenn es dir genauso geht, dann hast du bestimmt auch schon versucht, herauszufinden, was von den Dingen du eigentlich am liebsten tust. Du wolltest dich für ein, zwei Themen entscheiden. Prioritäten setzen nennt man das. Gib’s zu, du kannst und willst auf nichts verzichten.

Verstehe ich total. Es würde uns das Herz brechen, etwas aufzugeben, das wir lieben, oder? Und wie oben schon geschrieben: Es ist auch unsere Pflicht, glücklich zu sein und unser Leben zu nutzen. Es vollständig auszufüllen mit all den schönen Momenten, die wir uns selbst schaffen, wenn wir unserer Leidenschaft folgen. Oder eben unseren vielen Leidenschaften.

Wie aber bekomme ich alle meine Interessen in meinem Alltag unter?

Mir fällt das manchmal ganz schön schwer. Darum habe ich mir eine Art Leitfaden zugelegt, der mir hilft, mich nicht vollständig zu verzetteln und mich davor bewahrt Wichtiges aus den Augen zu verlieren. Er ist aber nichts, das in Stein gemeißelt ist, denn manchmal switche ich gerne um oder lasse Ideen wieder komplett fallen.

Dieser Beitrag sollte eigentlich ein ganz anderer werden. Er war schon so gut wie fertig. Ich kam gegen Ende vom Thema ab und jetzt steht hier etwas ganz anderes, als ursprünglich geplant.

Zeit einteilen, Listen schreiben

Wie wäre es mit einer ToDo Liste? Vielleicht liebst du es ja zufällig auch noch, Listen zu schreiben? Könnte ich mir gut vorstellen. Habe ich vollstes Verständnis dafür. Falls nicht, können sie trotzdem ziemlich nützlich sein.

Ich plane mir meinen Tag grob durch. So Sachen wie Schlafen, Arbeiten, Termine und so müssen natürlich auch berücksichtigt werden. Sie nehmen schließlich einen sehr großen Anteil unserer Zeit in Anspruch.

Und ein bisschen Haushalt.

Ich mag es, etwas Struktur in meinen Alltag zu bringen, ansonsten würde ich mich total verzetteln.

Um all diese Dinge (Schlafen, Arbeiten, Termine, Haushalt …), die man halt einfach nicht weglassen kann müssen wir uns uuuunbedingt unsere Freizeit so verplanen, wie sie uns am bestmöglichen glücklich macht. Ist unsere Pflicht, wie bereits erwähnt.

Lass dich aber nicht von deiner Liste stressen

Manchmal hinke ich meinem Plan hinterher. Davon lasse ich mich aber nicht stressen. Und wenn ich auf eine Sache dann doch mal keine Lust habe oder ich die Zeit doch lieber mit etwas anderem verbringen möchte, dann lösche ich sie eben oder verschiebe sie auf ein Datum, das mir günstiger erscheint (falls sie wichtig genug ist, versteht sich). Ich versuche einfach alles immer so gut wie möglich zu erledigen, auch wenn es dann mal etwas länger dauert. Halbherzig und schlecht erledigt macht keinen Spaß und nur so semi glücklich. Das ist nicht unser Ziel. In so einem Fall gehe einfach davon aus, dass du irgendwann die nächsten Tage wieder irgendwo Zeit einsparen wirst. Vielleicht, weil du doch keine Lust hast, das Auto auszusaugen und den Punkt von deiner Liste löschst.

Notizen machen

Wenn du viele Interessen hast, dann hast du auch unglaublich viele Ideen. Da bin ich mir sicher.

Wenn mir diese tollen, grandiosen Einfälle in den Sinn kommen – Dinge, die ich plötzlich unbedingt tun und ausprobieren möchte – und das passiert oft, dann notiere sie. Nichts schlimmeres, als wenn eine solche Sache in Vergessenheit geraten würde. Nicht auszudenken, was einem damit vielleicht verloren geht. Sei es nur ein Buch, von dem ich gerade erzählt bekomme und das ich auf jeden Fall lesen muss. Lebenswichtig. Bloss nicht vergessen, wie es heißt und wer es geschrieben hat. Also ab damit auf die passende Liste. In diesem Fall die mit den Büchern, die ich lesen möchte. Ich habe keine Ahnung, wie viele es inzwischen sind. Schon so paar hundert. Oft ist es dann aber auch so, dass es mich zwei Monate später, wenn ich mir die Liste ansehe, weil ich gerade mal wieder nur drei Bücher zu lesen habe, doch nicht mehr so sehr reizt und ich streiche es. Macht ja dann aber nichts. Die meisten Bücher bleiben wichtig und ich bin froh, sie notiert zu haben. Wie sollte ich mir das sonst alles merken?

Hast du auch einfach so viele Dinge, die dich interessieren? Wie gehst du damit um? Bekommst du alles, was du tun möchtest in deinen Tagen unter?

Schreib’s mir gerne in den Kommentaren!

Liebste Grüße, Isabell

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